Ikonenmalerei Kirsten Voß

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Ikonenmaler aus dem 13. Jahrhundert:

  • Duccio Buoninsegna (italienischer Meister)
  • Manuel Panselinos (Nordgriechenland, Makedonische Schule)

Ikonenmaler aus dem 14. Jahrhundert:

  • Feofan, der Grieche

Ikonenmaler aus dem 15. Jahrhundert:

  • Andreas Pavias (kretische Schule)
  • Andreas Ritzos (kretische Schule, Heraklion, 1422-1492) und später sein Sohn Nikolaos.
  • Nikolaos Ritzos (Heraklion, kretische Schule)
  • Angelos Mbitzamanos (Kreter, kretische Schule)
  • Nikolaos Philanthropinos
  • Xenos Digenis (Freskenmaler, um 1462)
  • Angelos Arkotantos (bekannt ab 1436, gest. 1457, kretischer Maler)

Ikonenmaler aus dem 16. Jahrhundert
(mit Bezug zur Byzantinischen Malerei)

  • Michael Damaskinos, geb. 1530 in Chania auf Kreta, viele Arbeiten in Venedig, gestorben 1593 in Heraklion, Kreta
  • Domenikus Theotokopoulos alias El Greco, geb. um 1541 in Heraklion, gestorben am 7.April 1614 in Toledo, Spanien.
  • Georgos Klontzas 1540 - 1608, kretischer Maler)
  • Theophanes, der Kreter alias
    Theophanes Strelitzas Bathas (kretischer Malermönch, kretische Schule, ca. 1500-1549)
  • Nikolaos Tsafouris (kretischer Maler, Venedig)
  • Johannis und Emanuel Lambardos
  • Angelos und Donatos Bizamanous

Ikonenmaler aus dem 17. Jahrhundert
(mit Bezug zur Byzantinischen Malerei)

  • Emmanuel Tzane-Bourniales (kretischer Maler und Bischof, Rethymnon, um 1610-1690)
  • Emmanuel Lombardos, der Jüngere. geb. Ende 16./Anfang 17. Jhd. Lebte auf Kreta, flüchtete später nach Kefalona. Kretische Schule
  • Theodoros Poulakis (kretischer Maler, Heraklion, 1622-1692)
  • Viktoras
  • Elias Moschos (kretischer Maler)
  • Poulakis
  • Adonios Mitaras
  • Ilias Moskos (kretischer Maler, Rethymnon)
  • Johannes Koliba
  • Emanuel Iereos Skordili
  • Georg Korteza
  • Neilos
  • Iremios Palladas
  • Konstantin Paläokapa
  • Kastrofilakas (Ende 17. Anfang 18. Jh.)
  • F. Kabertsa
  • Johannis Siropoulos
  • Filotheos Skoufos
  • Dionysios ek Fournas (Zentralgriechenland), geb. um 1670, gest. um 1745, Priestermönch auf dem Berg Athos bis 1734. Verfasser der “Hermenia” (Ikonen-Malerbuch)

Ikonenmaler aus dem 18. Jahrhundert
(mit Bezug zur Byzantinischen Malerei)

  • Ioannis Kornaros (kretischer Maler)
  • Nikolaos Kallergis (kretischer Maler)
  • Nikita
  • Nikolaus Doxaras, geb. um 1708 in Kalamata (Peloponnes), gest. 2. März 1775 in Zakynthos (ionische Insel)

Ikonenmaler aus dem 19. Jahrhundert
(mit Bezug zur Byzantinischen Malerei)

  • M. Polichronios
  • Stefanos Nikolaidis, geb 1817 auf Kreta, gest. 23.05.1905 in Heraklion
  • Photios Kontoklou (1895-1965) Neben seinen zahlreichen Tätigkeiten, auch in der Lehre, reiste er 1923 zum Heiligen Berg Athos, wo er in Kontakt zu byzantinischen Ikonen kam und deren neuzeitlichen Interpretationen. Er “re-byzantinisierte” die Ikonenmalerei mit einem sicheren Gespür, ohne die moderne Malerei auszuschließen.


Betrachtungen über die Ikonenmaler:

Ausschnitt Gabriel, Engel der Verkündigung, Abschrift vom Origainal des Ikonenmalers TheophanesDas traditionelle Handwerk der Ikonenmalerei wurde seit jeher von Ikonenmalern ausgeführt. Früher handelte es sich meist um Mönche, die sogenannten Malermönche, die zurückgezogen in ihren Klöstern ihr Handwerk ausführten. Besonders in der Zeit nach der Eroberung Konstantinopels durch die Türken 1543, und die damit einhergehende Vertreibung der Ikonenmaler aus der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, wurde nochmals eine große Nachfrage nach christlichen Ikonen erzeugt, denen ein einzelner Ikonenmaler kaum nachkommen konnte.

Der heilige Simeon Theodochos, Abschrift vom Original des Ikonenmalers Michael DamaskinosSo bildeten sich zahlreiche Werkstätten, die die Arbeit der Herstellung einer Ikone in viele kleine Arbeitsschritte aufteilten. Ein jeder tat, was er am besten konnte, und nur dem Malermeister war es vorbehalten, das Inkarnat (Zeichnung der Haut) anzubringen, um damit der Ikone Leben einzuhauchen.

Tischlergesellen bereiteten zunächst die Tafeln vor, die Kreide-Grundierungen wurden von Helfern übernommen, denen ebenfalls ein Meister vorstand. Man bedenke, das Material für den Kreidegrund konnte man nicht irgendwo kaufen, er mußte selbst hergestellt werden nach einer Rezeptur, die er Meister natürlich nicht preisgab, denn sie sicherte ihm seine Existenz. Ja selbst die Pinsel waren eine Wissenschaft für sich. Die Ikonenmaler nutzen dafür verschiedene Tierhaare, die sie mit Faden und Wachs um Stäbe gebunden haben. Es gab natürlich auch Meister für die Polimentvergoldung, denn der Rohstoff war einfach zu kostbar und durfte nicht verschwendet werden.

Es gab Ikonenmaler, die ausschließlich die Kleidung mit ihren schönen Faltenwürfen malten, andere Maler waren auf Bäume und Berge spezialisiert, wieder andere auf die Gebäude und Darstellung von Städten. So arbeitete ein ganzer Malerstab an einer Ikone, und folge dessen konnte am Ende auch kein einziger Ikonenmaler seine Unterschrift unter das Werk setzen. Ab dem 15. Jh. geschah selbiges dann doch, wie die nebenstehende Spalte deutlich zeigt. Stellvertretend für alle beteiligten Ikonenmaler setzte der Maler-Meister seine Unterschrift unter das Gemeinschaftswerk. So lassen sich heute alte Ikonen Meistern, Werkstätten und Epochen leichter und besser zuordnen.

Ikonenmalerei - heute:
eigene Ikonen anhand alter Vorlagen.

Johannis Chrissostomos, Ikone Kirsten VoßPantokrator, Christus der Allherrscher mit Krone

 

 

 

 

 

 

 


 

Meine Ikonen sind Abschriften der Werke alter Ikonenmaler aus der Spätbyzantinischen und Nachbyzantinischen Epoche. Anhand von Abbildungen aus Büchern, Katalogen und Sammlungen aus Museen ist es mir möglich, auch heute noch originalgetreue Duplikate alter Ikonen für Sie anzufertigen.

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