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Christliche Ikonen aus dem Haithabu(weg)??

- fragte ich mich beim Bezug meines neuen Wohnatelier. War das ein gutes Omen? Gehörte das Haithabu nicht zu den wilden Wikingern, war der Ort nicht viel eher ein unchristliches Piratennest!? Und da sollte ich jetzt wohnen und Ikonen malen? Eine Freundin klärte mich auf:

Haithabu war vom 9. bis 11. Jhd. ein Ort wesentlichen kulturellen Austauschs zwischen den Norden und Osten mit dem Süden und Westen Europas und ein bedeutender Handelsschnittpunkt. Die christliche Mission des Nordens nahm hier ihren Ursprung, wovon die erste, um 850 errichtete Kirche zeugt.

Mitte des 10. Jhd. wurde Haithabu sogar mit einem Bischofssitz geehrt. In welch schöne Geschichte bin ich hier also mit meinen Ikonen im 21. Jhd. gelandet! Im Haithabuweg fühle ich mich mit meiner Arbeit der Ikonenmalerei also genau am richtigen Platz - Dank Gottes geistiger Führung!



Damals wie heute vermischen sich in Harburg die unterschiedlichsten Sprachen und Sitten aus fernen Ländern mit den Einheimischen. Gastfreundschaft und Interesse am Gegenüber, am Nachbarn und am Fremden kann hier jeden Tag gelebt, geübt und wahrgenommen werden.

Nur 3 Minuten Fußweg ab Haithabuweg führen zur ältesten Kirche Hamburgs. Lesen Sie mehr über die Historie der Sinstofer Kirche.

 

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